Samstag 11. Januar 2020

Rennen, Sonntag 12. Januar 2020

Cupresultate Wochenende

Patrik Berglas, Präsident Skiclub ZüriLeu schreibt zum Anlass:

Wow, welch ein Spektakel! Ein Rennen mit Superlativen: Die Organisatoren verzeichneten die grösste Teilnehmerzahl der vergangenen 20 Jahre. Die Surselva zeigte sich von der schönsten Seite, die Rennfahrer haben ihr grösstes Potential abgerufen, und die Skiparty, so sagte es Jung und Alt, sei schlicht die beste Rangverkündigung. Was will man mehr? Überall, wo wir mit Leuten Kontakt hatten, war ein Schwärmen zu spüren.

Wo ein Wille ist, ist ein Weg oder eine Rennpiste

Dabei hatte nicht alles so einfach begonnen…

Das OK, rund um Christian Alfaré, hatte schon einige Falten auf der Stirn, ob der Schneeverhältnisse und der warmen Temperaturen anfangs Januar. Die Schneesituation war durchaus kritisch. Nur, so zeigte sich praktisch die ganze Schweiz. Hinzu kam noch ein Wärmeeinbruch, welcher uns wirklich zu schaffen machte. Doch der Skiclub ZüriLeu fühlte sich einfach verpflichtet! Mit viel Wille und Engagement entstand eine Rennpiste, welche es möglich machte, ein weiteres Kapitel der erfolgreichen ZüriLeu-Rennen zu starten. Da war noch das Kapitel mit der Anmeldungsflut. Wir freuten uns riesig den absoluten Teilnehmerrekord zu realisieren. Bekanntlich hat jede Medaille zwei Seiten: Als Konsequenz daraus musste am Samstag ein Rennen gestrichen werden.

Spannende Rennen

Somit konnte es losgehen mit den Jugend-Rennen. Lokalmatadorin Lara Bianchi lancierte den Wettkampf und stampfte bereits eine Spitzenzeit in den harten Schnee, woran sich die nachfolgenden Fahrerinnen zu messen hatten. Hauchdünn, mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung gelang ihr der Sieg bei den Mädchen U12 vor Alissa Blattmann (Egg) und Romina Burkhard (Hausen).

Hätten wir ein Wettbüro, würde wohl so mancher auf Allegra Frei setzen. Die junge Athletin vom Ski Club Feusisberg gehört schon zu den „alten Bekannten“, was das Siegen anbelangt. Und wer sich die Zeit anschaute, musste wohl einmal leer schlucken. Eindrücklich sicherte sie sich den Sieg bei den Mädchen U14 vor Ladina Christen und Annina Hobi. Bei den Mädchen U16 brillierte die Bündnerin Kayleen Cavegn vor Tina Dicht und Nina Lehmann.

Der für den Ski Club Obersaxen startenden Finn Kretz (U12), teilte seine Konkurrenten ordentlich ein. Mehr als drei Sekunden betrug sein Vorsprung auf Valerio Baracchi und Arno Grolimund (beide aus Grüsch). Roman Wiget reüssierte bei den Jungen U14 vor dem Feusisberger Nils Oberlin und Liviano Tschuor aus Obersaxen. Der Sieg bei den Jungen U16 lief über Alain Kälin. Der Einsiedler brillierte vor Kilian Wicki (Hasle) und Jan Kretz (Obersaxen).

Es lebe der Nachwuchs, es leben die Minis

Die Kleinsten, angefeuert von ihren Mamis und Papis machten es den Grossen nach und beeindruckten mit einer reifen Vorstellung. Schon fast professionell wie die einen im Ziel mit ihren Betreuern den Rennlauf analysierten und selbstkritisch ein Feedback gaben. Schön aber auch zu sehen wie die Jungen und Mädchen ihre Freude über den geglückten Lauf zeigen konnten. Sie sind eben die Schätzli der Eltern und zeigen ihre Emotionen nach aussen. Die Mädchen Lotta Hufnagel (U9, Feusisberg) und Anouk Alfaré (U11, ZüriLeu) überzeugten bei den Mädchen. Tom Ackermann (Feusisberg) und Luca Westbrook (Flimserstein Race Team) heissen die weiteren Mini Sieger.

Vollgas an der ZüriLeu-Skiparty

Nicht nur auf der Piste, sondern auch an der ZüriLeu-Skiparty wird kräftig Gas gegeben. Für unsere Kids machen wir bekanntlich alles und lassen es auch mal schneien. Hunderte funkelnde Kinderaugen bedankten sich förmlich dafür. Die rund 500 Kinder und Begleiter genossen es, obschon es wie alle Jahre eng und laut wurde, was aber durchaus gewünscht ist. Dadurch entsteht erst diese einmalige Ambiance und die unglaubliche Stimmung. Ehre für die Sieger und Spass für die Kleinsten, so heisst unser Motto. Klar, dass jeder Racer mit einem Pokal nach Hause ging.

Slalom nicht für alle einfach

Der Tanz durch die Slalomstangen forderte da und dort einen Ausfall. So einige Fahrer gingen wohl mit etwas viel Risiko an den anspruchsvollen Slalom. Und dennoch zeichneten sich die Sieger klar aus. Traumzeit für Sille Krause (Richterswil), welche ihre Konkurrenz (U12) im Griff hatte und vor Lara Bianchi und Romina Burkhard gewann. Allegra Frei doppelte im Slalom nach und gewann. Auf den weiteren Plätzen sind Alina Willi und Aline Benz. War noch die Frage nach den Mädchen U16: Anja Kuster vor Nina Lehmann und Linda Wyser in Reihenfolge. Der Vortagessieger Finn Kretz zeigte seine Slalomkünste und verwies Maurin Albrecht und Leo Leihener auf die Ehrenplätze U12. In einer eigenen Liga demonstrierte Ramon Wiget (Drusberg) wie man Slalom fährt. Ebenfalls auf dem Podest bei den Jungen U14 standen der ZüriLeu Noah Langhans sowie Jamie Rüegg aus Altendorf. Ein Kopf an Kopf Rennen bei den Knaben U16: Fadri Jegher (Suvretta) gewann vor Luis Leihener (RGZO) und Cédric Eschle (Hausen).

Die Minis konnten ihren Riesenslalom nochmals bei besten Bedingungen austragen. Die Hauserin Lotta Hufnagel (Mädchen U9) setzte sich als Siegerin durch und verwies Soleil Faden und Olivia Borla auf die Ehrenplätze. Lea Veraguth gewann bei den Mädchen U11. Der Vortagessieger Tom Ackermann (Jungen U9) musste sich von Séverin Huber geschlagen geben. Wenn da nur die Oberländer nicht wären. In der Serie U11 bestätigte Luca Westbrook seine Form und gewann erneut.

Kombinationssiege für Lea Veraguth, Luca Westbrook, Allegra Frei und Ramon Wiget

Die Sieger der ZüriLeu Super Kombi heissen: Allegra Frei und Ramon Wiget. In der Spezialwertung aus Riesenslalom und Slalom gelang ihnen die beste Zeit. Im Mini- Roger werden auch die Rennen vom Samstag und Sonntag addiert. Die Gewinner heissen: Lea Veraguth, Luca Westbrook. Die besten fünf aus dieser Wertung konnten an der Rangverkündigung einen Pokal entgegennehmen.

Ein Dank an ALLE

Kompliment an Alle, welche mitgearbeitet haben und an die Sponsoren, welche mit ihrem Engagement die Basis des Erfolges legen. Kompliment auch an die Athleten, welche stets ihr Bestes geben und unser Bestreben nach tollen Wettkämpfen mitumsetzen. Und wir freuen uns bereits auf die Rennen 2021.