Obersaxen 2018

ZüriLeu-Rennen 2018, we are back!

Das Comeback der ZüriLeu-Rennen hat so manche Gründe. Auf der einen Seite waren da so viele Stimmen von Vereinen und Personen, welche den Anlass im vergangenen Jahr vermissten. Auf der anderen Seite war eine starke Fraktion innerhalb des Ski-Clubs ZüriLeu, welche sich bereit erklärte, in die Fussstapfen von OK Präsident Hansjörg Keusch und Co zu treten. Auch der 65. Geburtstag des Ski-Club ZüriLeu hat zum „Revival“ der ZüriLeu-Rennen beigetragen.

Cupresultate Wochenende

Resultate von Sonntag, 14. Januar

Resultate von Samstag, 13. Januar

Optimale Voraussetzung

Für einmal wurde die Surselva schon über die Weihnachtstage reichlich eingeschneit. Weder Sturmtief Burglinde noch Wärmeeinbrüche mit Regen konnten die ZüriLeu-Rennen infrage stellen. Eine kompakte Piste sowie traumhafte Wetterverhältnisse schafften die Ausgangslage, um ein weiteres Erfolgskapitel zu schreiben. Aber beginnen wir am Anfang:

Let’s go

Unter der Wettkampfleitung von Stefan Forster fanden am Samstag 2 Riesenslaloms für die Jugend und ein Mini Animationsrennen statt. Die kompakte Unterlage erlaubte allen Rennfahrern volles Rohr zu geben. Allegra Frei (Feusisberg) lancierte den Wettkampf und stampfte bereits eine Spitzenzeit in die Rennpiste, woran sich die nachfolgenden Fahrerinnen zu messen hatten. Es gelang ihr der Sieg bei den Mädchen U12 vor Jeannine Bartl und Gianna Trütsch. Ein Kopf an Kopf Rennen bei den U14 lieferten sich die Hausener Girls Tina Dugar und Janine Mächler, welches Tina für sich entscheiden konnte. Eleny Rhyner rundete das Podest mit dem 3. Rang ab. Ob auf oder neben der Piste, Vivianne Bartl (Richterswil-Samstagern) hatte die richtige Antwort und zeigte, dass sie bereit ist für die Zukunft. Sieg bei den Mädchen U16 vor Sereina Altwegg (RGZO) und Nina Müller (Hausen).

Ben Kretz aus Obersaxen beherrschte seine Kategorie der U12 und gewann vor David Meier (Unterägeri) und Nils Oberlin (Feuisisberg). Den Namen Noa Reichmuth (Drusberg) haben wir uns schon mal gemerkt. Quasi ein Versprechen für die Zukunft. Na ja, wer mit 2 Sekunden Vorsprung gewinnt, ist wohl auf dem richtigen Weg. Alex Buser (Hausen) und Sandro Manser (Feusisberg) heissen seine Verfolger bei den U14. Till Bloom als zweitplatzierter bei den U16 hatte es mit den Tessinern Joel De Taddeo (1. Rang) und Aris Beroggi (3. Rang) zu tun, beide vom Maggiore Ski Team.

Es lebe der Nachwuchs, es leben die Minis

In der Folge wurden die Herzen der Zuschauer nicht bloss von der Sonne über der Misanenga erwärmt. Nein es waren vielmehr die Kleinsten oder eben die Mini-Kategorie, welche zum Showdown einfuhren. Aussagen wie: „das isch en huere geile Lauf gsi“, bestätigten, dass die Freude offensichtlich mitfuhr. Emma Dugar (Kategorie U9) machte es ihrer grossen Schwester nach und sicherte sich den Sieg vor den beiden ZüriLeuen Annouk Alfaré und Lily Ann Blattmann. Die weiteren Sieger heissen Lara Bianchi (U11 Obersaxen), Finn Simmerle (U9 RGZO) und Lukas Wille (U11 Balzers).

Noch eine Rechnung offen…

Für den zweiten Riesenslalom durfte einmal mehr Spannung erwartet werden. So manch ein Racer hatte da noch eine Rechnung offen. Das Podest der Mädchen U12 zeigte sich noch identisch mit dem ersten Rennen. Doch Janine Mächler überzeugte bei den Mädchen U14 und gewann vor Tina Dugar und Sara Planzi. Viviane Bartl (U16) ist in einer Traumverfassung und deklassierte erneut ihre Konkurrenz.

Roman Wiget (Drusberg) vor David Meier (Unterägeri)und Ben Kretz (Obersaxen) heissen die Podestfahrer U12. Ein weiterer Sieg für Noa Reichmuth vor David Meier und Luis Leihener. Julien Hermann konnte schon in der Vergangenheit sein Potential auf und neben der Rennpiste unter Beweis stellen. Und so auch nun mit dem Sieg bei den U16. Das Rennen gewann er vor Allessio Maggiano (RGZO) und dem Tessiner Celeste Conceprio.

Power, Emotionen und Stimmung an der ZüriLeu Ski-Party

Auch das gehört nach wie vor dazu. Wir feiern die jungen Stars und drücken diesem Anlass den ganz speziellen Stempel auf. Normale Rangverkündigungen kennen wir nicht. An der ZüriLeu Ski-Party ist Vollgas angesagt. Es wird gejubelt und applaudiert. Das Erfolgsrezept ist schnell erklärt. Es braucht die stimmungsvollen Clubs , die begeisterten Kids, die richtige Musik und ein bisschen Schall und Rauch. Und fertig, so wird gefeiert!

Nicht jedes Risiko wird belohnt

Die Verhältnisse für den Sonntag und den Slalom waren schlicht perfekt. Dies animierte offenbar etliche für den Vollangriff. Da und dort wurde das Risikopotential stark erhöht, was sich in einer Ausfallserie der Favoriten zeigte. Einige Podest-Fahrer vom Vortag sahen das Ziel nicht. Das nötige Mass an Risiko hatte aber Jeannine Bartl (Unterägeri). Sie siegte vor Gianna Trütsch (Einsiedeln) und Mia Mayer (St. Antönien). Das Mass stimmte auch für Eleny Rhyner, welche die Wertung U14 für sich entschied. Janine Mächler (Hausen) und Andrina Altwegg folgten ihr aufs Podest. Ganze 6/100 Sekunden trennten die ersten drei Mädchen U 16. Wahnsinn! Sanne van Wellie setzte sich mit dem Minimum einer Hundertstelsekunde durch und verwies Nina Müller und Viviane Bartl auf die Ehrenplätze. Roman Wiget (Drusberg) hatte seinen Tag und gewann vor David Meier und Nils Oberlin (U12). Ganz nach Motto: „Wir können’s noch knapper“, zeigte die Zeitmessung zwei Gewinner bei den U14. Noa Reichmuth und Colin Knüsel konnten sich den Sieg teilen. Lino Bosshart sicherte sich den dritten Rang. Und dann kam der Slalomkönig. Julien Herman siegte in eindrücklicher Manier. Zum Glück gibt es noch Ehrenplätze. Die Feusisberger Antoine Marc und Adrian Reichmuth ergänzten das Podest der U16.

Alles Mini oder was?

Aber ja die Mini wollten auch nochmals ihr wahres Können unter Beweis stellen. Auf einer harten Unterlage zeigten die Jungen Wilden wie man Riesenslalom fährt. Die Hauserin Emma Dugar (Mädchen U9) setzte sich erneut vor den ZüriLeu Girls Annouk Alfaré und Lily Ann Blattmann durch. Die weiteren Sieger heissen Lara Bianchi (U 11 Obersaxen), Finn Simmerle (U9 RGZO) und Finn Kretz (U11 Obersaxen).

Kombinationssiege für Lara Bianchi, Finn Kretz, Viviane Bartl und Noa Reichmuth

Die Sieger der ZüriLeu Super-Kombi heissen Viviane Bartl und Noa Reichmuth. In der Spezialwertung aus Riesenslalom 1 und Slalom gelang ihnen die beste Zeit. Im Mini Roger-Cup werden auch die Rennen vom Samstag und Sonntag addiert. Die Gewinner heissen: Lara Bianchi und Finn Kretz. Die Besten fünf aus dieser Wertung konnten an der Rangverkündigung einen Pokal entgegen nehmen.

Ein Dank an ALLE

Kompliment an Alle, welche mitgearbeitet haben; an die Sponsoren, welche mit ihrem Engagement die Basis des Erfolges legen. Kompliment aber auch an die Athleten, welche stets ihr Bestes geben und unser Bestreben nach tollen Wettkämpfen mit umsetzen. Und wir freuen uns bereits auf die Rennen 2019.